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	<title>minimeta material &#187; Uncategorized</title>
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	<description>a tiny bit beyond - in no particular order</description>
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		<title>Lindy Annis: Warburg&#8217;s Memo</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 14:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caribu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Lindy Annis]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Warburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Lindy Annis&#8217; Performance &#8220;Warburg&#8217;s Memo&#8221; (zusammen mit Antonia Baehr und Nicholas Bussmann) ist eine vielschichtige Erzählung über Aby Warburgs Bildatlanten. So wie Aby Warburg mit seinen Bildtafeln einen speziellen Raum zwischen Kunst und Kunstkritik betritt, der solche Unterscheidungen verschwimmen läßt, erzählt Lindy Annis nicht nur über Warburg, sondern sie erzählt auch als Warburg &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Lindy Annis: Warburg's Memo" href="http://www.lindyannis.net/pages/deutsch/dates.php" target="_blank">Lindy Annis&#8217; Performance &#8220;Warburg&#8217;s Memo&#8221;</a> (zusammen mit <a title="make up productions: Antonia Baehr" href="http://www.make-up-productions.net/home/PEOPLE/Antonia%20Baehr/" target="_blank">Antonia Baehr</a> und <a title="studiobeige: nicholas bussmann" href="http://www.studiobeige.de/nb.php?sid=379044&amp;c=22&amp;p=22" target="_blank">Nicholas Bussmann</a>) ist eine vielschichtige Erzählung über <a title="Wikipedia: Aby Warburg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aby_Warburg" target="_self">Aby Warburg</a>s Bildatlanten. So wie Aby Warburg mit seinen Bildtafeln einen speziellen Raum zwischen Kunst und Kunstkritik betritt, der solche Unterscheidungen verschwimmen läßt, erzählt Lindy Annis nicht nur über Warburg, sondern sie erzählt auch als Warburg &#8211; und in der Performance fließen diese Erzählpositionen ineinander.</p>

<a href='http://blog.minimeta.de/2008/11/lindy-annis-warburgs-memo/p1070595/' title='warburgs-memo-1'><img width="150" height="150" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/p1070595-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Antonia Baehr in Lindy Annis: Warburg&#039;s Memo" title="warburgs-memo-1" /></a>
<a href='http://blog.minimeta.de/2008/11/lindy-annis-warburgs-memo/p1070596/' title='warburgs-memo-2'><img width="150" height="150" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/p1070596-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lindy Annis in: Warburg&#039;s Memo" title="warburgs-memo-2" /></a>
<a href='http://blog.minimeta.de/2008/11/lindy-annis-warburgs-memo/p1070605/' title='warburgs-memo-3'><img width="150" height="150" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/p1070605-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Lindy Annis and Nicholas Bussmann in: Warburg&#039;s Memo" title="warburgs-memo-3" /></a>
<a href='http://blog.minimeta.de/2008/11/lindy-annis-warburgs-memo/p1070609/' title='warburgs-memo-4'><img width="150" height="150" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/p1070609-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Nicholas Bussmann in Lindy Annis: Warburg&#039;s Memo" title="warburgs-memo-4" /></a>

<p><span id="more-157"></span>Vor diesem erzählerischen Koordinatensystem entsteht im Laufe der Performance ein fast bedrohliches Bild Warburgs und seiner Wahrnehmung antiker und klassischer Kunst. Erschlossen wird dem Zuschauer Warburgs Welt über den Begriff der Erinnerung, der individuelle Erinnerung wie auch kulturelles Gedächtnis meint. Diese Erinnerung ist zwar sehr assoziativ, und scheint Zeiten und Kontexte leicht überspringen zu können, aber sie ist auch eingefroren. Sie bezieht sich v.a. auf (Stand-)Bilder und auch die Assoziationen, die sie hervorruft, erstarren &#8211; eben zur Warburg&#8217;schen <a title="Words of Art: Pathosformel" href="http://people.ok.ubc.ca/creative/glossary/p_list.html#pathosformel" target="_blank">Pathosformel</a>.</p>
<p>Sowohl verstärkt als auch spielerisch gewendet wird diese unheimliche Starre durch das Bühnenbild &#8211; eine Sammlung großer Stellwände bedruckt mit schwarz-weißen Abbildungen aus Warburgs Bildaltas. Auch wenn die Stellwände zwischendurch zu tanzen beginnen, so sind sie doch v.a. Begrenzungen im Gedanken- wie auch im Bühnenraum. In einer ähnlichen spielerischen Bewegung werden auch die drei Performer/innen und die anderen am Stück beteiligten Personen zu Punkten auf einem improvisierten Stadtplan Berlins und damit in Warburgs Welt erst sichtbar. Der Erstarrung entkommen nur die Schlangen, die laut Warburg nach dem Ende eines Rituals der Hopi-Indianer die Kultstätte in alle Richtungen verlassen und sich so der unheimlichen Todesstarre entziehen können.</p>
<p>Im Kontrast zum beinahe unheimlichen Thema der Performance steht die Leichtigkeit ihrer Erzählweise. So erinnern die öffentlich ausgehandelten Rollenwechsel der Performer/innen, wo z.B. der Bruder Warburgs zu Antonia Baehr wird, an Rollenspiele von Kindern, deren Regeln im Ablauf des Spiels gemeinsam immer weiter entwickelt werden.</p>
<p>&#8220;Warburg&#8217;s Memo&#8221; ist eine dichte Performance, kaum ein Wort oder eine Geste zuviel. Aber trotzdem hinterläßt sie eine Leerstelle in mir. Eine Frage, die man z.B. bei Vorträgen oder auch Lecture Performances nicht stellt, die aber scheinbar zu den Erwartungen an das Genre &#8220;Performance&#8221; gehört, bleibt unbeantwortet: Die Frage nach dem persönlichen Interesse der Performer/innen am Thema. Warum Warburg und warum Erinnerung? Nicht das eine Antwort auf diese Frage tatsächlich wichtig wäre. Denn schließlich gibt &#8220;Warburg&#8217;s Memo&#8221; äußerst spannende Antworten auf andere Fragen: Was wollte Warburg und in welcher Beziehung steht Erinnerung zur Wahrnehmung? Und schliesslich weist so eine offene Frage ja auch auf die &#8220;Genre-Formel&#8221; der Performance hin.</p>
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		<title>Frédéric Gies „Dance (Praticable)“ &#8211; Gruppenversion</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 17:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caribu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Frédéric Gies]]></category>
		<category><![CDATA[Sophiensäle]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Dance (Praticable)- Gruppenversion&#8221; ist ein Tanzstück mit 9 Tänzern. Ich habe es am 23.10.08 in den Berliner Sophiensälen gesehen. An diesem Tag war eine der Tänzerinnen erkrankt, also nur acht Personen auf der Bühne. Das Stück dauert ungefähr eine Stunde. Während des ganzen Stückes werden alle Bewegungen und Abläufe von allen Tänzern gemeinsam, wenn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dance (<a title="collaboration plattform praticable" href="http://www.praticable.info/" target="_blank">Praticable</a>)- Gruppenversion&#8221; ist ein Tanzstück mit 9 Tänzern. Ich habe es am 23.10.08 in den Berliner <a title="Sophiensäle: Dance" href="http://www.sophiensaele.com/produktionen.php?IDstueck=565" target="_blank">Sophiensälen</a> gesehen. An diesem Tag war eine der Tänzerinnen erkrankt, also nur acht Personen auf der Bühne. Das Stück dauert ungefähr eine Stunde. Während des ganzen Stückes werden alle Bewegungen und Abläufe von allen Tänzern gemeinsam, wenn auch nicht synchron, durchgeführt. Getanzt wird in der Gruppe, nicht einzeln. Es wird allerdings auch nicht miteinander getanzt, sondern eher nebeneinander.</p>
<div id="attachment_147" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/dance3.jpg"><img class="size-medium wp-image-147" title="dance - groupversion" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/dance3-300x225.jpg" alt="Dance (Praticable) - Gruppenversion nach einer Partitur von Frédéric Gies" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dance (Praticable) - Gruppenversion nach einer Partitur von Frédéric Gies</p></div>
<p>So entsteht auf der Bühne eine merkwürdige Gruppe, die als Kollektiv durch das Nebeneinander der Tänzerinnen unwirklich bleibt, die aber durch die gemeinsamen Bewegungen der Tänzer auch nicht ignoriert werden kann. So &#8211; wie <a title="Yves Mettlers Homepage" href="http://www.theselection.net/" target="_blank">Yves Mettler</a> im Publikumsgespräch danach bemerkte &#8211; oszilliert der Blick zwischen der Gruppe und den einzelnen Tänzerinnen und kann nie so ganz bei dem einen oder dem anderen verharren. Denn auch die einzelnen Tänzer verlangen Aufmerksamkeit. Die Choreographie durchlaufen zwar alle gemeinsam, aber auch sehr individuell: Runde Bewegungen, eckige Bewegungen, tanztrainierte Bewegungen, fließende Bewegungen &#8211; jede der Tänzer hat einen eigenen Stil &#8211; ihren eigenen Stil, der eher betont als in der Gruppe versteckt wird. Auf die Unterschiede kommt es an.</p>
<p>Aber die Tänzerinnen scheinen sich weder auf die Gruppe noch auf das Publikum zu konzentrieren, sondern vor allem auf sich selbst. Die Choreographie, die sie tanzen, wirkt fast wie die unbeabsichtigte Konsequenz eines Prozesses, der in den Tänzern stattfindet, und den der Zuschauer nicht sieht und nicht sehen kann.</p>
<p>Eine ähnliche innere Konzentration ist der Grund, warum ich Musikerinnen so gerne beim Spielen zuschaue. Gespielt wird für das Publikum, aber die Bewegungen &#8211; die eigentliche Performance sozusagen &#8211; ist nur Mittel zum Zweck, der darin besteht, Musik zu machen.</p>
<p>Eine solche Zweckmäßigkeit, die sich nicht in sich selbst erschöpft, strahlen auch die Tänzer bei &#8220;Dance&#8221; aus &#8211; und unterscheiden sich darin von allem, was ich bisher auf einer Tanzbühne gesehen habe. Hier wird nicht getanzt, um schön zu tanzen, hier wird getanzt und nebenbei entsteht schöner, energetischer, mitreißender Tanz.</p>
<p><span id="more-143"></span><br />
<div id="attachment_146" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/dance2.jpg"><img class="size-medium wp-image-146" title="dance - groupversion" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/dance2-300x225.jpg" alt="Dance (Praticable) - Gruppenversion nach einer Partitur von Frédéric Gies" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dance (Praticable) - Gruppenversion nach einer Partitur von Frédéric Gies</p></div></p>
<p>Aber nicht nur die Haltung der Tänzerinnen bei Dance ist musikalisch, auch die Choreographie als solche ist es. Für mich zerfällt die Choreographie bei &#8220;Dance&#8221; in drei große Abschnitte: vor, während und nach der Musik. Der erste Teil &#8211; vor dem Einsetzen der Musik &#8211; hat den Charakter eines Workouts oder Trainings. Aus dem Dehnen, Rennen, verschiedenen Tanzbewegungen und Atmen jedes einzelnen Tänzers für sich ergibt sich für den Zuschauer eine Choreographie.<br />
Sobald die Musik einsetzt, transformiert sich dieses Training in Diskotanz. Bewegungen und Sequenzen aus dem Workout sind wieder erkennbar, aber passen wie selbstverständlich zur Struktur der Popmusik, zu der nun getanzt wird.<br />
Irgendwann ist die Musik zu Ende, aber die Choreographie geht weiter &#8211; jetzt aber nicht mehr als Workout sondern als Bühnentanz. Nicht das sich die Qualität der Bewegungen der Tänzerinnen stark verändert hätte, aber die Musik hat dem Bühnengeschehen einen neuen Aspekt hinzugefügt, der auch mit ihrem Ende nicht wieder verschwindet.</p>
<p>&#8220;Dance&#8221; ist für mich das musikalischste Tanzstück, das ich bisher gesehen habe. Nicht weil die Musik außergewöhnlich war, oder weil der Tanz die Musik außergewöhnlich interpretiert, sondern weil dem Dualismus von Musik und Tanz etwas Drittes hinzugefügt wurde &#8211; jene innere Zweckmäßigkeit der Tanzbewegungen &#8211; und vor dem Hintergrund dieser nicht-musikalischen und nicht-tänzerischen Zweckmäßigkeit gelingt es den Tänzern in &#8220;Dance&#8221;, die Verhältnisse von Tanz und Musik zum Tanzen zu bringen.</p>
<p>&#8220;Dance &#8211; Gruppenversion&#8221; (Choreografie und Tanz: <a title="theselection: alice chauchat" href="http://www.theselection.net/dance/" target="_blank">Alice Chauchat</a>, Frédéric de Carlo, <a title="blog.minimeta: Album von Frederic Gies" href="http://blog.minimeta.de/2008/08/album/" target="_self">Frédéric Gies</a>, Sarah Menger, <a title="make up productions: ulrike melzwig" href="http://www.make-up-productions.net/home/PEOPLE/Ulrike%20Melzwig/" target="_blank">Ulrike Melzwig</a>, Christian Modersbach, <a title="veranda productions home page" href="http://www.verandaproduction.net/" target="_self">Petra Sabisch</a>, <a title="Company Isabelle Schad" href="http://www.isabelle-schad.net/" target="_blank">Isabelle Schad</a>, Odile Seitz) wird das nächste Mal im Rahmen der <a title="Tanznacht Berlin: Startseite" href="http://www.tanznachtberlin.de/" target="_blank">Tanznacht Berlin</a> gezeigt. Unbedingt hingehen!</p>
<p>Nur der Vollständigkeit halber und weil es auch während des Publikumsgesprächs einige Auseinandersetzung darum gegeben hat, wäre noch zu erwähnen, dass das Dritte &#8211; also der Zweck auf den sich die Tanzbewegungen zuerst beziehen, <a title="About BMC - Body Mind Centering" href="http://www.bodymindcentering.com/About/" target="_blank">Body Mind Centering</a> ist.</p>
<div id="attachment_145" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/dance1.jpg"><img class="size-medium wp-image-145" title="dance - groupversion" src="http://blog.minimeta.de/wp-content/uploads/2008/11/dance1-300x225.jpg" alt="Dance (Praticable) - Gruppenversion nach einer Partitur von Frédéric Gies" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dance (Praticable) - Gruppenversion nach einer Partitur von Frédéric Gies</p></div>
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		<title>Hello world!</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 10:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hello World, indeed. This is my latest attempt at trying to blog. Entries in this blog will cover Ausland, software development, some thoughts on copyright and open source as well as random ideas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hello World, indeed.</p>
<p>This is my latest attempt at trying to blog. Entries in this blog will cover <a title="Ausland" href="http://ausland-berlin.de" target="_blank">Ausland</a>, software development, some thoughts on copyright and open source as well as random ideas.</p>
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